Leaderboard

Keine Artikel ausgewählt!     Warenkorb  
Sie sind hier: News / Journalscreening » Magen-Darm » Peptisches Ulkus 25. September 2020
Suchen
Gastroplattform
Peptisches Ulkus
Erweiterte Suche
Abklärungen / Diagnostik
Therapien
Guidelines
Fortbildung
News / Journalscreening
Gallenwege
Leber
Magen-Darm
Diarrhoe
IBD (Crohn/Colitis)
Funktionelle Beschwerden
Gastroenteritis
GI-Blutung
Neoplasie
Peptisches Ulkus
Anderes
Oesophagus
Pankreas
Fachliteratursuche
Kongresse / Tagungen
Services / Tools
Links
  Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner

Rect Top

 
Antacida: Step-up versus Step-down Strategie
 
Die Therapie mit Antacida bei Dyspepsie in der Grundversorgung ist mit enormen Kosten assoziiert. Eine im Lancet publizierte, randomisierte Studie hat die Kosteneffektivität der Step-up mit derjenigen der Step-down Therapie verglichen.

100 Patienten mit einem Herzstillstand und einer Indikation für die Verabreichung von Epinephrin (gemäss Reanimationsquidelines) wurden in die randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie eingeschlossen. Sie erhielten entweder 20 IU Vasopressin plus 1 mg Epinephrin oder Placebo plus 1 mg Epinephrin pro Reanimationszyklus (insgesamt bis 5 mal, danach nur noch Epinephrin). Initial verabreichte das Reantimationsteam der Kombinationsgruppe zusätzlich 40 mg Methylprednisolon und der Epinephrin-Monotherapiegruppe Placebo. Der Postreanimationsschock wurde bei allen Überlebenden mit täglich 300 mg Hydrokortison für 7 Tage behandelt. Primäre Endpunkte waren die Rückkehr einer spontanen Kreislauffunktion nach 15 Minuten und die Überlebensrate bis zum Spitalaustritt.

 

Eine spontane Kreislauffunktion stellte sich bei 81% der Kombinationsgruppe versus 52% der Placebogruppe ein (p=0.003); die Überlebensrate bis zum Spitalaustritt betrug 19% versus 4% (p=0.02). Patienten mit einem Postreanimationsschock überlebten signifikant häufiger als solche ohne. Unerwünschte Ereignisse traten in beiden Gruppen gleich häufig auf.

 

Konklusion der Autoren: Durch die Verabreichung der Kombination von Vasopressin, Epinephrin und Methylprednisolon bei der Reanimation und der Hydrokortisongabe bei Postreanimationsschock kann die Überlebenschance von Patienten mit Herzstillstand im Spital hoch signifikant verbessert werden.

 

Link zur Studie


van Marrewijk CJ et al Lancet 2009;373:215 – 225


 


Rect Bottom
Adserver Footer
 

Ironmedline

Das Fachportal für Eisenmangel >>

 

Sky right 1