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Sie sind hier: News / Journalscreening » Magen-Darm » Peptisches Ulkus 25. September 2020
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Protonenpumpenblocker erhöhen kurzzeitig Reinfarktrisiko
 
Die meisten Protonenpumpenblocker (PPI) hemmen den Stoffwechsel von Clopidogrel in seine aktiven Metaboliten. Eine vorzeitig im CMAJ publizierte Fallkontrollstudie hat die möglichen klinischen Auswirkungen dieser Medikamenteninteraktion untersucht.

Die Autoren identifizierten für die Fallkontrollstudie 13'636 mindestens 66 Jahre alte Patienten, welche nach einem akuten Myokardinfarkt Clopidogrel erhielten. Als Fälle waren Patienten definiert, welche innerhalb von 90 Tagen mit einem Reinfarkt hospitalisiert wurden. Ebenfalls erfasst haben die Studienautoren kardiale Ereignisse innerhalb von einem Jahr. Endpunkt war das Reinfarktrisiko je nach PPI-Exposition, wobei zwischen aktueller (bis 30 Tagen vor Ereignis), kürzlicher (31-90 Tage vor Ereignis) und ehemaliger PPI-Einnahme (91-180 Tage vor Ereignis) unterschieden wurde.

 

734 Patienten mit Reinfarkt wurden mit 2'057 Kontrollpersonen verglichen. Nach Ausschluss möglichst vieler potenzieller Verzerrungsfaktoren war die aktuelle PPI-Exposition mit einem erhöhten Reinfarktrisiko assoziiert (Odds Ratio 1.27). 30 Tage nach Beendigung der PPI-Therapie war keine Risikoerhöhung mehr feststellbar. Pantoprazol, welches Cytochrom P450 2C19 nicht hemmt, beeinflusste das Reinfarktrisiko nicht (Odds Ratio 1.02).

 

Konklusion der Autoren: Bei Myokardinfarktpatienten mit Clopidogrel besteht bei gleichzeitiger Therapie mit PPI ein erhöhtes Reinfarktrisiko. PPI – mit Ausnahme von Pantoprazol – scheinen den günstigen Effekt von Clopidogrel zu antagonisieren.

 

Link zur Studie (pdf)


Juurlink DN et al CMAJ 2009, online Publikation 28. Januar


 


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